Tito Manlio

Marina de Liso Servilia

Marina de Liso studierte am Konservatorium in Rovigo und setzte danach ihre Studien in Mailand fort. 2001 gewann sie den Toti Dal Monte - und As.Li.Co. Wettbewerb und debütierte im gleichen Jahr in Verdis Falstaff.

Zu ihren jüngsten und zukünftigen Engagements zählen u.a. Arsamene in Händels Xerxes unter Ottavio Dantone in Italien, Zanaida in Vivalds Argippo mit Europa Galante und Fabio Biondi beim Bremen Festival und in Bad Kissingen, Adalgisa in Verdis Norma in St. Gallen, Holofernes in Vivaldis Juditha triumphans unter Jordi Savall, Adele in Bellinis Il pirata am Teatro alla Scala in Mailand, Rosina in Rossinis Il barbiere di Siviglia am Teatro Regio di Torino sowie am Teatro Sociale di Rovigo, Maddalena in Donizettis Linda di Chamounix, Giunone in Monteverdis Il ritorno d’Ulisse in patria sowie Gertrude in Gounods Roméo et Juliette (alle drei am Teatro del Maggio Musicale Fiorentino) und Eduige in Händels Rodelinda in der Tschaikovsky Concert Hall in Moskau.

Als weitere Höhepunkte im Bereich der Barockmusik seien ihre Auftritte z.B. als Andronico aus Händels Tamerlano unter Emmanuelle Haïm am Théâtre des Champs Elysées in Paris genannt, ihr Claudio in Silla an der Accademia Santa Cecilia unter Fabio Biondi, Speranza in Monteverdis L’Orfeo mit Emmanuelle Haïm am Théâtre du Châtelet in Paris und Strasbourg, Asteria in Vivaldis Bajazet in Japan sowie am Teatro La Fenice in Venedig, Vivaldis La senna festeggiante unter Jordi Savall im Palau de les Arts Reina Sofía in Valencia, Scarlattis Carlo re d’Alemagna in Stavanger mit Europa Galante, konzertant und mit CD-Einspielung, sowie Cleofe in Händels Oratorium Auferstehung beim Misteria Paschalia Festival in Krakau mit Il Giardino Armonico. Im Theater an der Wien war die kroatische Mezzosopranistin zuletzt in Vivaldis Tito Manlio zu erleben.